Fr

17

Okt

2014

Unser Abschlussbericht

Abschlussbericht Asl Sat 2
Abschlussbericht-ASLSat2-AEROSPACE_LAB.p
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Mi

08

Okt

2014

Erfolgreicher Raketenstart auf dem Flugplatz Rotenburg (Bremen)

Raketenstart
Raketenstart

Endlich haben wir es geschafft! Nach langer Arbeit, mehreren Nachtschichten und jede Menge Zeitdruck, konnten wir am heutigen Mittwoch, 8. Oktober 2014 unseren Satelliten um 12.30 Uhr starten.

 

 

Bereits Anfang der Woche reisten wir nach Bremen, wo der 1. deutsche CanSat-Wettbewerb ausgetragen wird. Auf dem Programm stand bisher das Kennenlernen der anderen Gruppen, die Besichtigung des Fallturms in Bremen und eine Stadtführung. Nachdem wir gestern die Satelliten startklar machen konnten, ging es heute Morgen mit dem Bus los zum Flugplatz Rotenburg. Dort wurden jeweils zwei Satelliten mit einer Rakete 1km in den Himmel geschossen. Wir waren mit der zweiten Rakete um 12.30 Uhr an der Reihe.  

 

Einbau des Satelliten in die Rakete
Einbau des Satelliten in die Rakete

Wir konnten den Satelliten erfolgreich aktivieren und bauten ihn anschließend in die Rakete ein. Währenddessen bauten Martin und Justus schon mal die Bodenstation auf, um die Daten später zu empfangen.

 

 

Einen kleinen Schock bereitete uns das Xbee (unser Funkmodul) kurz vor dem Start: zwei Kabel waren lose. Dieses Problem konnten wir aber schnell mit einem Lötkolben wieder beheben. Wir konnten jedoch leider trotzdem keine Telemetrie-Daten empfangen. Wir entschieden uns auch dazu, keinen WLAN-Livestream mit unserer Webcam zu betreiben, da die Entfernung zu groß war und wir ohne diesem Stream Akku sparen können.

 

Landung der Rakete mit einem Fallschirm
Landung der Rakete mit einem Fallschirm

Erleichtert waren wir dann, als der Satellit wie geplant mit einem Fallschirm auf dem Flugplatz landete. Bereits nach weniger als 5 Minuten konnten wir den Satelliten bergen. Hiermit hatten wir mehr Glück, als andere Gruppen, deren CanSats im Wald landeten. Manche dieser Gruppen konnten ihren CanSat nicht einmal bergen. Trotzdem halfen alle tatkräftig mit, die verlorenen CanSats wieder zu finden. Die Struktur hat die Landung mit 15 m/s unbeschadet überstanden. Gleich nach der Bergung begannen wir mit der Auswertung, denn die Daten wurden auf einer SD- Karte im Satellit gespeichert.

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So

21

Sep

2014

Abschlussbericht abgehakt!

Unser Raum
Unser Raum

Während der letzten Woche standen bei uns sowohl mehrere Tests, als auch das Schreiben des Abschlussberichts an. Wie die Tests abliefen, zeigen die Nachfolgenden Berichte. 

In den Sommerferien, sowie in den folgenden Wochen, verbrachten wir alle viel Zeit in den Räumlichkeiten des AEROSPACE LABs. Viele waren jeden Tag am Arbeiten, außer Sonntags. Vor allem in der letzten Woche waren alle Schüler täglich hier, um ihren Teil des Abschlussberichts zu schreiben. 

Doch jetzt können wir stolz unseren 92 Seitigen Abschlussbericht präsentieren, sowie einen funktionstüchtigen Dosensatelliten!

Das Bild zeigt den Zustand unserer Räumlichkeiten, nach bereits 2 Tagen.

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So

14

Sep

2014

Test: Segelflug

Start des Segelflugzeugs
Start des Segelflugzeugs

Eine weitere Testmöglichkeit nach dem Modellraketenflug für unseren Satelliten ergab sich am 14. September, da Jonas Menzel im Segelflugverein tätig ist. Er bot uns an, den Prototypen im Segelflugzeug mitzunehmen damit wir die Bodenstation und die Funk- sowie die Wlan-Verbindung testen können.

Wir machten uns also an die Arbeit unseren Prototypen rechtzeitig fertig zu bekommen. Geplant war der Zusammenbau auf Freitag den 12. September, doch aufgrund eines Fehlers in der Elektronik, den wir nicht gleich entdeckten, gab es einen Kurzschluss. Daraufhin wurde die Struktur wieder auseinander gebaut und der Fehler wurde gesucht. Als wir den Fehler endlich entdeckten, standen wir ein wenig unter Zeitdruck, da nun noch einmal alle Lötstellen überprüft werden mussten, alle Sensoren getestet werden mussten und sämtliche Fehler im Programm gefunden werden mussten.

Behoben waren alle Fehler schließlich am Sonntag um ca. 13 Uhr. Doch nun musste noch die Struktur zusammengebaut werden. Da das Wetter nicht besonders gut war, war noch unklar ob Jonas überhaupt fliegen darf. Und sollte er fliegen dürfen, dann nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Wir mussten uns also beeilen, doch schließlich war die Struktur zusammengebaut. Dann jedoch kam der erste Schock: das BeagleBone Black bekam nur 3,3 anstatt 5 V. Golo vermutete sofort einen Fehler an den Widerständen und tauschte diese aus. Schließlich fehlte noch eine Verbindung auf der Platine und dann funktionierte alles wieder einwandfrei. Die Bodenplatte schraubten wir dann noch im Auto fest, da wir nicht mehr viel Zeit hatten und noch eine 20-minütige Autofahrt vor uns hatten. Auf der Fahrt testeten wir dann schließlich noch alle Programme aus und stellten mit Erleichterung fest, dass alles funktionierte. Es konnte uns also nichts mehr davon abhalten unseren Prototypen mit dem Segelflugzeug zu testen!

Sobald wir auf dem Segelflugplatz in Eutingen im Gäu ankamen, bauten wir die Bodenstation auf und setzten unseren Prototypen zu Jonas ins Segelflugzeug. Unsere Richtantennen, bestehend aus zwei Pringelsdosen, richteten wir auf das Segelflugzeug. Mit dem Wlan-Stick erhielten wir sofort Daten und das Bild der Webcam, doch die Verbindung über das Xbee wollte nicht so recht funktionieren, da wir sie wegen Zeitmangel zuvor noch nicht getestet haben. Wir konzentrierten uns also auf die Wlan Verbindung und richteten die Pringelsdosen immer schön auf das Segelflugzeug aus. Dabei stellten wir fest, dass eine Zielvorrichtung für die Antennen sinnvoll gewesen wäre. Als das Segelflugzeug dann endlich startete, kam der Schock: In dem Hauptprogramm war eine Zeitvorrichtung aktiviert gewesen. Es lief also 750 mal durch und beendete dann das Programm. Leider endete es genau in dem Moment, als Jonas startete und wir hatten keine Möglichkeit mehr das Programm von der Bodenstation aus zu starten. Leider speicherte der Prototyp die Daten nicht einmal auf der SD-Karte, da das Programm ja zu Ende war. Wir starteten also gleich im Anschluss einen zweiten Versuch, da wir zwei Akkus dabei hatten. Wir konnten den Fehler schnell beheben.

Leider verloren wir auch beim zweiten Flug die aktive Wlan-Verbindung relativ schnell, doch unsere Daten wurden dieses Mal auf der Speicherkarte festgehalten. Im Anschluss testeten wir die Wlan-Verbindung noch einmal auf dem Boden, da wir nun ein freies Feld zur Verfügung hatten. Dabei stellten wir fest, dass die Pringels-Dosen keine weitere Entfernung als 200 Meter empfangen können. Damit erwiesen sich diese Pringelsdosen-Richtantennen als unbrauchbar und wir müssen neue Richtantennen bauen.

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Mi

06

Aug

2014

Raketenstart in Lampoldshausen

Für den Test des AslSat 2 in Lampoldshausen, arbeiteten wir Schüler 2 Wochen vor dem Start intensiv an dem Prototypen. Der Raketenstart, bei dem der Satellit auf eine Höhe von ca. 350m im Rahmen eines Projekts des DLR School Labs geschossen wird, diente hauptsächlich dazu die Telemetrie sowie die Struktur des Satelliten zu testen.

Für den Test reisten wir am 06.07 erneut nach Lampoldshausen und bekamen bei dieser Gelegenheit gleich eine Führung über das Testgelände des DLRs.

Nach der Führung ging es dann gleich los aufs freie Feld, um die Bodenstation vorzubereiten. Nach dem Einschalten des Satelliten konnten wir jedoch leider keine Funkverbindung herstellen. Im Nachhinein stellte sich heraus dass sich das Kabel der Bodenstation gelöst hatte und wir deshalb keine Liveübertragung zustande bringen konnten. Das Problem des gelösten Kabels erkannten wir leider nicht Vorort und so mussten wir den Raketenstart ohne Funkverbindung vollziehen.

Aufgrund des Ausfalls der Funkverbindung wurde der Test zu einem reinen Strukturtest. Außerdem hofften wir darauf dass die erhobenen Daten auf der SD Karte des BBB gespeichert wurden. Nach dem sicheren Landen des Satelliten stellten wir fest dass sich die Kupferpins der Hauptplatine gelöst hatten und somit die Stromversorgung des kompletten Satelliten zusammen gebrochen war.

Auch fiel auf dass Teile der Struktur teilweise stark verbogen waren.  Im Anschluss können wir also sagen, dass der Test mit dem Modellraketenflug gescheitert ist. Wir fertigten zur Verbesserung unserer Fehler hierzu einen Analysebericht an. Nach der Korrektur unserer Fehler werden wir einen erneuten Test starten, jedoch nur mit dem Segelflugzeug, da die Beschleunigung von 40 g zu viel für unseren Satelliten wär.

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Do

24

Jul

2014

DLR - Tag der offenen Tür am 12.07.2014

 

Mit einem Stempelflyer, heliumgefüllten Luftballons und einem unterhaltungsreichen Programm präsentierte sich das DLR Vaihingen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik) am Samstag, den 12.7.2014 den Menschen. Sowohl Erwachsene als auch Kinder hatten ihren Spaß und konnten nebenbei noch viel dazu lernen und Kontakte knüpfen.

 

Natürlich war auch das Aerospace-Lab wieder dabei, sowohl mit einem Stand, als auch mit einem Vortrag auf der Bühne zum CANSAT-Wettbewerb. Dabei berichteten wir über das Projekt allgemein, aber auch über unsere aktuellen Fortschritte und Probleme.

 

Außerdem hatten wir die Möglichkeit andere Stände zu besuchen und mit vielen Leuten interessante Gespräche zu führen.

 

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Do

10

Jul

2014

Besuch des Gewerbevereins am 03.07.2014

Da das Aerospace Lab am vergangenen Donnerstag vom Gewerbeverein Herrenberg besucht wurde, nutzten wir diese Gelegenheit, um unser Projekt und den CAN-Sat Wettbewerb vorzustellen und bekannter zu machen.
Spätestens nach dem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Heinz Voggenreiter (stellvertretenden Vorsitzender des Aerospace Labs) über die aktuellen Fortschritte und die Weiterentwicklung der Raumfahrt und den Nutzen die diese für die Gesellschaft haben, war das Interesse bei allen geweckt.
Da unsere Gruppe schon seit knapp 4 Jahren besteht, konnten wir auch über vergangene Erfolge, wie zum Beispiel einen Raketenstart in Lampoldshausen, berichten.
 http://www.aerospace-lab.de/news/erste-tests-mit-modellsatelliten/#more-2394

 

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Mo

23

Jun

2014

Zwischenbericht CanSat Abgehakt!

Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb
Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb

Während der Ferien stand für uns die Abgabe des Zwischenberichts für den CanSat Wettbewerb an. Am 15. Juni sollte dieser der Jury vorliegen.

Trotz einer Menge Vorarbeit dauerte das Schreiben ziemlich lange. Mehrere Schüler trafen sich jeden Tag während den Ferien um den Zwischenbericht rechtzeitig fertig zu bekommen. Jeder braucht jedoch auch einmal eine Auszeit, also gab es regelmäßgig Essen für alle, lustige Gruppen- und Einzelbilder sowie eine Lanparty zum Entspannen am letzten Abend. Alle waren erleichtert als der Zwischenbericht mit 55 Seiten rechtzeitig fertig wurde.

Trotzdem ist jetzt keine Pause angesagt. Wir müssen uns weiter ran halten und dem strengen Zeitplan nachgehen. Als nächstes stehen das Fräsen der Struktur eines Prototypen sowie die vervollständigung der Hauptplatine an. 

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Sa

12

Apr

2014

Yuri's Night 2014 in Stuttgart

 

Am Samstag, den 12. April, fand zum wiederholten Male im Planetarium in Stuttgart die Yuri's Night statt, die anlässlich des Jahrestags von Yuri Gagarins ersten bemannten Raumflugs jedes Jahr gefeiert wird.

 

Wir nutzten diese Möglichkeit, um den CanSat-Wettbeweb zusammen mit unserem Konzept der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu hatten wir einen Stand, an dem wir unter anderem den Satelliten und die Rakete ausgestellt haben, mit der wir letzten Sommer unseren ersten Meilenstein in unserem Projekt bewältigt haben: den Mitflug unseres Satelliten in einer Höhenforschungsrakete des DLR (siehe PDF).

An unserem Stand herrschte den ganzen Nachmittag über großes Interesse und wir konnten viele interessante Gespräche führen. Den meisten Leuten war der CanSat-Wettbewerb noch unbekannt, bevor wir sie umfassend über das Projekt informierten.  Auch viele Kinder fühlten sich von der Rakete an unserem Stand angezogen und wir haben versucht, ihnen alle Fragen zu beantworten.

 

Nach diesem ereignisreichen Tag kehrten wir am Abend wieder nach Herrenberg zurück und werden in den nächsten Tagen weiter an unserem Projekt arbeiten.

Raketenstart Lampoldshausen 2013.pdf
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Do

06

Mär

2014

03.03.2014

Dokumentation:

3.3.2014: Nach der Bekanntgabe zur Teilnahme am CanSat Wettbewerb trafen wir uns zum ersten Mal am 3.März im Aerospace Lab. Unsere anfängliche Freude eine der 10 besten Bewerbungen gewesen zu sein, wurde schnell gemindert als wir die technischen Anforderungen zusammenfassten.

  • Primärmission: Luftdruck und Temperatur messen

  • Sekundärmission: (Messung elemtaren Sauerstoffs)

  • Struktur: 115 mm Höhe; 66mm Durchmesser

  • Gewicht: 350g

  • Fallgeschwindigkeit: 8-11 m/s

  • Belastung von 20g

  • Flugzeit: 120 s

  • Leicht erreichbare Batterie+ Hauptschalter

  • Kosten: max. 500€

  • Fallschirm: bis zu 1000 N

Unsere Gruppe Nanosatellit plant seit der Gründung des Aerospace Lab in Herrenberg den Bau eines Nanosatelliten. Die Meilensteine belaufen sich auf den Flug mit einer Modellrakete und den Flug mit einem Wetterballon, bevor wir unseren Satelliten endlich ins Weltall schießen können. Doch schon die Meilensteine stellten sich als schwerer heraus als wir anfangs noch dachten. Im Moment arbeiten wir am zweiten Meilenstein, dem Flug mit einem Wetterballon. Für den CanSat Wettbewerb müssen wir nun erst einmal alles stehen und liegen lassen und uns darauf konzentrieren.

Am ersten Tag planten wir zuerst die Aufgabenverteilung:

  • Stromversorgung(Golo)

  • Struktur(Jonas, Nadine)

  • Software(Martin, Justus)

  • Elektronik/Sensoren

  • Protokoll + Öffentlichkeitsarbeit(Nadine, Golo)

  • Kamera?

  • Primärmission

  • Sekundärmission

  • Sponsoring(vom Aerospace Lab?)

Mit der CAD Software „SolidWorks“ erstellten wir die äußeren Abmaße unseres Satelliten und einigten uns darauf, das BeagleBone als Mainboard zu verwenden, da wir bis jetzt damit gute Erfahrungen gemacht hatten. Weiterhin berechneten wir aus den technisch vorgegebenen Daten die theoretische Größe des Fallschirms. Dafür recherchierten wir im Internet nach Formeln zur Berechnung der Fallschirmgröße und verwendeten die vorgegebenen technischen Daten:

  • Gewicht: 0,35kg

  • Fallgeschwindigkeit: 10 m/s

  • Höhe: 1200m(120s*10m/s)

  • Ortsfaktor und Luftwiderstandsbeiwert entnahmen wir dem Internet

Mit diesen Angaben kamen wir auf einen Fallschirmdurchmesser von 30 cm. Natürlich recherchierten wir gleich nach einem passenden Modell-Fallschirm im Internet. Dabei stießen wir auf Folgende Links:

Natürlich müssen wir uns nicht nur um unseren Satelliten kümmern, sondern auch um die Öffentlichkeitsarbeit. Daher kontaktierten wir unsere Lokalzeitung in Herrenberg, den Gäuboten. Außerdem überlegten wir uns wie wir den CanSat Wettbewerb auf unserer Homepage des Aerospace Lab darstellen sollten. Das wichtigste ist nun erst einmal das Finden der Homepage bei Eingabe des Gruppennamens. In unserem Gruppennamen ist zwar ASL beinhaltet, was für AeroSpace Lab steht, jedoch findet Google nur bei Eingabe von ASL nicht unsere Homepage.





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Fr

17

Okt

2014

Unser Abschlussbericht

Abschlussbericht Asl Sat 2
Abschlussbericht-ASLSat2-AEROSPACE_LAB.p
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Mi

08

Okt

2014

Erfolgreicher Raketenstart auf dem Flugplatz Rotenburg (Bremen)

Raketenstart
Raketenstart

Endlich haben wir es geschafft! Nach langer Arbeit, mehreren Nachtschichten und jede Menge Zeitdruck, konnten wir am heutigen Mittwoch, 8. Oktober 2014 unseren Satelliten um 12.30 Uhr starten.

 

 

Bereits Anfang der Woche reisten wir nach Bremen, wo der 1. deutsche CanSat-Wettbewerb ausgetragen wird. Auf dem Programm stand bisher das Kennenlernen der anderen Gruppen, die Besichtigung des Fallturms in Bremen und eine Stadtführung. Nachdem wir gestern die Satelliten startklar machen konnten, ging es heute Morgen mit dem Bus los zum Flugplatz Rotenburg. Dort wurden jeweils zwei Satelliten mit einer Rakete 1km in den Himmel geschossen. Wir waren mit der zweiten Rakete um 12.30 Uhr an der Reihe.  

 

Einbau des Satelliten in die Rakete
Einbau des Satelliten in die Rakete

Wir konnten den Satelliten erfolgreich aktivieren und bauten ihn anschließend in die Rakete ein. Währenddessen bauten Martin und Justus schon mal die Bodenstation auf, um die Daten später zu empfangen.

 

 

Einen kleinen Schock bereitete uns das Xbee (unser Funkmodul) kurz vor dem Start: zwei Kabel waren lose. Dieses Problem konnten wir aber schnell mit einem Lötkolben wieder beheben. Wir konnten jedoch leider trotzdem keine Telemetrie-Daten empfangen. Wir entschieden uns auch dazu, keinen WLAN-Livestream mit unserer Webcam zu betreiben, da die Entfernung zu groß war und wir ohne diesem Stream Akku sparen können.

 

Landung der Rakete mit einem Fallschirm
Landung der Rakete mit einem Fallschirm

Erleichtert waren wir dann, als der Satellit wie geplant mit einem Fallschirm auf dem Flugplatz landete. Bereits nach weniger als 5 Minuten konnten wir den Satelliten bergen. Hiermit hatten wir mehr Glück, als andere Gruppen, deren CanSats im Wald landeten. Manche dieser Gruppen konnten ihren CanSat nicht einmal bergen. Trotzdem halfen alle tatkräftig mit, die verlorenen CanSats wieder zu finden. Die Struktur hat die Landung mit 15 m/s unbeschadet überstanden. Gleich nach der Bergung begannen wir mit der Auswertung, denn die Daten wurden auf einer SD- Karte im Satellit gespeichert.

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So

21

Sep

2014

Abschlussbericht abgehakt!

Unser Raum
Unser Raum

Während der letzten Woche standen bei uns sowohl mehrere Tests, als auch das Schreiben des Abschlussberichts an. Wie die Tests abliefen, zeigen die Nachfolgenden Berichte. 

In den Sommerferien, sowie in den folgenden Wochen, verbrachten wir alle viel Zeit in den Räumlichkeiten des AEROSPACE LABs. Viele waren jeden Tag am Arbeiten, außer Sonntags. Vor allem in der letzten Woche waren alle Schüler täglich hier, um ihren Teil des Abschlussberichts zu schreiben. 

Doch jetzt können wir stolz unseren 92 Seitigen Abschlussbericht präsentieren, sowie einen funktionstüchtigen Dosensatelliten!

Das Bild zeigt den Zustand unserer Räumlichkeiten, nach bereits 2 Tagen.

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So

14

Sep

2014

Test: Segelflug

Start des Segelflugzeugs
Start des Segelflugzeugs

Eine weitere Testmöglichkeit nach dem Modellraketenflug für unseren Satelliten ergab sich am 14. September, da Jonas Menzel im Segelflugverein tätig ist. Er bot uns an, den Prototypen im Segelflugzeug mitzunehmen damit wir die Bodenstation und die Funk- sowie die Wlan-Verbindung testen können.

Wir machten uns also an die Arbeit unseren Prototypen rechtzeitig fertig zu bekommen. Geplant war der Zusammenbau auf Freitag den 12. September, doch aufgrund eines Fehlers in der Elektronik, den wir nicht gleich entdeckten, gab es einen Kurzschluss. Daraufhin wurde die Struktur wieder auseinander gebaut und der Fehler wurde gesucht. Als wir den Fehler endlich entdeckten, standen wir ein wenig unter Zeitdruck, da nun noch einmal alle Lötstellen überprüft werden mussten, alle Sensoren getestet werden mussten und sämtliche Fehler im Programm gefunden werden mussten.

Behoben waren alle Fehler schließlich am Sonntag um ca. 13 Uhr. Doch nun musste noch die Struktur zusammengebaut werden. Da das Wetter nicht besonders gut war, war noch unklar ob Jonas überhaupt fliegen darf. Und sollte er fliegen dürfen, dann nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Wir mussten uns also beeilen, doch schließlich war die Struktur zusammengebaut. Dann jedoch kam der erste Schock: das BeagleBone Black bekam nur 3,3 anstatt 5 V. Golo vermutete sofort einen Fehler an den Widerständen und tauschte diese aus. Schließlich fehlte noch eine Verbindung auf der Platine und dann funktionierte alles wieder einwandfrei. Die Bodenplatte schraubten wir dann noch im Auto fest, da wir nicht mehr viel Zeit hatten und noch eine 20-minütige Autofahrt vor uns hatten. Auf der Fahrt testeten wir dann schließlich noch alle Programme aus und stellten mit Erleichterung fest, dass alles funktionierte. Es konnte uns also nichts mehr davon abhalten unseren Prototypen mit dem Segelflugzeug zu testen!

Sobald wir auf dem Segelflugplatz in Eutingen im Gäu ankamen, bauten wir die Bodenstation auf und setzten unseren Prototypen zu Jonas ins Segelflugzeug. Unsere Richtantennen, bestehend aus zwei Pringelsdosen, richteten wir auf das Segelflugzeug. Mit dem Wlan-Stick erhielten wir sofort Daten und das Bild der Webcam, doch die Verbindung über das Xbee wollte nicht so recht funktionieren, da wir sie wegen Zeitmangel zuvor noch nicht getestet haben. Wir konzentrierten uns also auf die Wlan Verbindung und richteten die Pringelsdosen immer schön auf das Segelflugzeug aus. Dabei stellten wir fest, dass eine Zielvorrichtung für die Antennen sinnvoll gewesen wäre. Als das Segelflugzeug dann endlich startete, kam der Schock: In dem Hauptprogramm war eine Zeitvorrichtung aktiviert gewesen. Es lief also 750 mal durch und beendete dann das Programm. Leider endete es genau in dem Moment, als Jonas startete und wir hatten keine Möglichkeit mehr das Programm von der Bodenstation aus zu starten. Leider speicherte der Prototyp die Daten nicht einmal auf der SD-Karte, da das Programm ja zu Ende war. Wir starteten also gleich im Anschluss einen zweiten Versuch, da wir zwei Akkus dabei hatten. Wir konnten den Fehler schnell beheben.

Leider verloren wir auch beim zweiten Flug die aktive Wlan-Verbindung relativ schnell, doch unsere Daten wurden dieses Mal auf der Speicherkarte festgehalten. Im Anschluss testeten wir die Wlan-Verbindung noch einmal auf dem Boden, da wir nun ein freies Feld zur Verfügung hatten. Dabei stellten wir fest, dass die Pringels-Dosen keine weitere Entfernung als 200 Meter empfangen können. Damit erwiesen sich diese Pringelsdosen-Richtantennen als unbrauchbar und wir müssen neue Richtantennen bauen.

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Mi

06

Aug

2014

Raketenstart in Lampoldshausen

Für den Test des AslSat 2 in Lampoldshausen, arbeiteten wir Schüler 2 Wochen vor dem Start intensiv an dem Prototypen. Der Raketenstart, bei dem der Satellit auf eine Höhe von ca. 350m im Rahmen eines Projekts des DLR School Labs geschossen wird, diente hauptsächlich dazu die Telemetrie sowie die Struktur des Satelliten zu testen.

Für den Test reisten wir am 06.07 erneut nach Lampoldshausen und bekamen bei dieser Gelegenheit gleich eine Führung über das Testgelände des DLRs.

Nach der Führung ging es dann gleich los aufs freie Feld, um die Bodenstation vorzubereiten. Nach dem Einschalten des Satelliten konnten wir jedoch leider keine Funkverbindung herstellen. Im Nachhinein stellte sich heraus dass sich das Kabel der Bodenstation gelöst hatte und wir deshalb keine Liveübertragung zustande bringen konnten. Das Problem des gelösten Kabels erkannten wir leider nicht Vorort und so mussten wir den Raketenstart ohne Funkverbindung vollziehen.

Aufgrund des Ausfalls der Funkverbindung wurde der Test zu einem reinen Strukturtest. Außerdem hofften wir darauf dass die erhobenen Daten auf der SD Karte des BBB gespeichert wurden. Nach dem sicheren Landen des Satelliten stellten wir fest dass sich die Kupferpins der Hauptplatine gelöst hatten und somit die Stromversorgung des kompletten Satelliten zusammen gebrochen war.

Auch fiel auf dass Teile der Struktur teilweise stark verbogen waren.  Im Anschluss können wir also sagen, dass der Test mit dem Modellraketenflug gescheitert ist. Wir fertigten zur Verbesserung unserer Fehler hierzu einen Analysebericht an. Nach der Korrektur unserer Fehler werden wir einen erneuten Test starten, jedoch nur mit dem Segelflugzeug, da die Beschleunigung von 40 g zu viel für unseren Satelliten wär.

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Do

24

Jul

2014

DLR - Tag der offenen Tür am 12.07.2014

 

Mit einem Stempelflyer, heliumgefüllten Luftballons und einem unterhaltungsreichen Programm präsentierte sich das DLR Vaihingen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik) am Samstag, den 12.7.2014 den Menschen. Sowohl Erwachsene als auch Kinder hatten ihren Spaß und konnten nebenbei noch viel dazu lernen und Kontakte knüpfen.

 

Natürlich war auch das Aerospace-Lab wieder dabei, sowohl mit einem Stand, als auch mit einem Vortrag auf der Bühne zum CANSAT-Wettbewerb. Dabei berichteten wir über das Projekt allgemein, aber auch über unsere aktuellen Fortschritte und Probleme.

 

Außerdem hatten wir die Möglichkeit andere Stände zu besuchen und mit vielen Leuten interessante Gespräche zu führen.

 

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Do

10

Jul

2014

Besuch des Gewerbevereins am 03.07.2014

Da das Aerospace Lab am vergangenen Donnerstag vom Gewerbeverein Herrenberg besucht wurde, nutzten wir diese Gelegenheit, um unser Projekt und den CAN-Sat Wettbewerb vorzustellen und bekannter zu machen.
Spätestens nach dem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Heinz Voggenreiter (stellvertretenden Vorsitzender des Aerospace Labs) über die aktuellen Fortschritte und die Weiterentwicklung der Raumfahrt und den Nutzen die diese für die Gesellschaft haben, war das Interesse bei allen geweckt.
Da unsere Gruppe schon seit knapp 4 Jahren besteht, konnten wir auch über vergangene Erfolge, wie zum Beispiel einen Raketenstart in Lampoldshausen, berichten.
 http://www.aerospace-lab.de/news/erste-tests-mit-modellsatelliten/#more-2394

 

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Mo

23

Jun

2014

Zwischenbericht CanSat Abgehakt!

Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb
Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb

Während der Ferien stand für uns die Abgabe des Zwischenberichts für den CanSat Wettbewerb an. Am 15. Juni sollte dieser der Jury vorliegen.

Trotz einer Menge Vorarbeit dauerte das Schreiben ziemlich lange. Mehrere Schüler trafen sich jeden Tag während den Ferien um den Zwischenbericht rechtzeitig fertig zu bekommen. Jeder braucht jedoch auch einmal eine Auszeit, also gab es regelmäßgig Essen für alle, lustige Gruppen- und Einzelbilder sowie eine Lanparty zum Entspannen am letzten Abend. Alle waren erleichtert als der Zwischenbericht mit 55 Seiten rechtzeitig fertig wurde.

Trotzdem ist jetzt keine Pause angesagt. Wir müssen uns weiter ran halten und dem strengen Zeitplan nachgehen. Als nächstes stehen das Fräsen der Struktur eines Prototypen sowie die vervollständigung der Hauptplatine an. 

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Sa

12

Apr

2014

Yuri's Night 2014 in Stuttgart

 

Am Samstag, den 12. April, fand zum wiederholten Male im Planetarium in Stuttgart die Yuri's Night statt, die anlässlich des Jahrestags von Yuri Gagarins ersten bemannten Raumflugs jedes Jahr gefeiert wird.

 

Wir nutzten diese Möglichkeit, um den CanSat-Wettbeweb zusammen mit unserem Konzept der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu hatten wir einen Stand, an dem wir unter anderem den Satelliten und die Rakete ausgestellt haben, mit der wir letzten Sommer unseren ersten Meilenstein in unserem Projekt bewältigt haben: den Mitflug unseres Satelliten in einer Höhenforschungsrakete des DLR (siehe PDF).

An unserem Stand herrschte den ganzen Nachmittag über großes Interesse und wir konnten viele interessante Gespräche führen. Den meisten Leuten war der CanSat-Wettbewerb noch unbekannt, bevor wir sie umfassend über das Projekt informierten.  Auch viele Kinder fühlten sich von der Rakete an unserem Stand angezogen und wir haben versucht, ihnen alle Fragen zu beantworten.

 

Nach diesem ereignisreichen Tag kehrten wir am Abend wieder nach Herrenberg zurück und werden in den nächsten Tagen weiter an unserem Projekt arbeiten.

Raketenstart Lampoldshausen 2013.pdf
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Do

06

Mär

2014

03.03.2014

Dokumentation:

3.3.2014: Nach der Bekanntgabe zur Teilnahme am CanSat Wettbewerb trafen wir uns zum ersten Mal am 3.März im Aerospace Lab. Unsere anfängliche Freude eine der 10 besten Bewerbungen gewesen zu sein, wurde schnell gemindert als wir die technischen Anforderungen zusammenfassten.

  • Primärmission: Luftdruck und Temperatur messen

  • Sekundärmission: (Messung elemtaren Sauerstoffs)

  • Struktur: 115 mm Höhe; 66mm Durchmesser

  • Gewicht: 350g

  • Fallgeschwindigkeit: 8-11 m/s

  • Belastung von 20g

  • Flugzeit: 120 s

  • Leicht erreichbare Batterie+ Hauptschalter

  • Kosten: max. 500€

  • Fallschirm: bis zu 1000 N

Unsere Gruppe Nanosatellit plant seit der Gründung des Aerospace Lab in Herrenberg den Bau eines Nanosatelliten. Die Meilensteine belaufen sich auf den Flug mit einer Modellrakete und den Flug mit einem Wetterballon, bevor wir unseren Satelliten endlich ins Weltall schießen können. Doch schon die Meilensteine stellten sich als schwerer heraus als wir anfangs noch dachten. Im Moment arbeiten wir am zweiten Meilenstein, dem Flug mit einem Wetterballon. Für den CanSat Wettbewerb müssen wir nun erst einmal alles stehen und liegen lassen und uns darauf konzentrieren.

Am ersten Tag planten wir zuerst die Aufgabenverteilung:

  • Stromversorgung(Golo)

  • Struktur(Jonas, Nadine)

  • Software(Martin, Justus)

  • Elektronik/Sensoren

  • Protokoll + Öffentlichkeitsarbeit(Nadine, Golo)

  • Kamera?

  • Primärmission

  • Sekundärmission

  • Sponsoring(vom Aerospace Lab?)

Mit der CAD Software „SolidWorks“ erstellten wir die äußeren Abmaße unseres Satelliten und einigten uns darauf, das BeagleBone als Mainboard zu verwenden, da wir bis jetzt damit gute Erfahrungen gemacht hatten. Weiterhin berechneten wir aus den technisch vorgegebenen Daten die theoretische Größe des Fallschirms. Dafür recherchierten wir im Internet nach Formeln zur Berechnung der Fallschirmgröße und verwendeten die vorgegebenen technischen Daten:

  • Gewicht: 0,35kg

  • Fallgeschwindigkeit: 10 m/s

  • Höhe: 1200m(120s*10m/s)

  • Ortsfaktor und Luftwiderstandsbeiwert entnahmen wir dem Internet

Mit diesen Angaben kamen wir auf einen Fallschirmdurchmesser von 30 cm. Natürlich recherchierten wir gleich nach einem passenden Modell-Fallschirm im Internet. Dabei stießen wir auf Folgende Links:

Natürlich müssen wir uns nicht nur um unseren Satelliten kümmern, sondern auch um die Öffentlichkeitsarbeit. Daher kontaktierten wir unsere Lokalzeitung in Herrenberg, den Gäuboten. Außerdem überlegten wir uns wie wir den CanSat Wettbewerb auf unserer Homepage des Aerospace Lab darstellen sollten. Das wichtigste ist nun erst einmal das Finden der Homepage bei Eingabe des Gruppennamens. In unserem Gruppennamen ist zwar ASL beinhaltet, was für AeroSpace Lab steht, jedoch findet Google nur bei Eingabe von ASL nicht unsere Homepage.





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17

Okt

2014

Unser Abschlussbericht

Abschlussbericht Asl Sat 2
Abschlussbericht-ASLSat2-AEROSPACE_LAB.p
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Mi

08

Okt

2014

Erfolgreicher Raketenstart auf dem Flugplatz Rotenburg (Bremen)

Raketenstart
Raketenstart

Endlich haben wir es geschafft! Nach langer Arbeit, mehreren Nachtschichten und jede Menge Zeitdruck, konnten wir am heutigen Mittwoch, 8. Oktober 2014 unseren Satelliten um 12.30 Uhr starten.

 

 

Bereits Anfang der Woche reisten wir nach Bremen, wo der 1. deutsche CanSat-Wettbewerb ausgetragen wird. Auf dem Programm stand bisher das Kennenlernen der anderen Gruppen, die Besichtigung des Fallturms in Bremen und eine Stadtführung. Nachdem wir gestern die Satelliten startklar machen konnten, ging es heute Morgen mit dem Bus los zum Flugplatz Rotenburg. Dort wurden jeweils zwei Satelliten mit einer Rakete 1km in den Himmel geschossen. Wir waren mit der zweiten Rakete um 12.30 Uhr an der Reihe.  

 

Einbau des Satelliten in die Rakete
Einbau des Satelliten in die Rakete

Wir konnten den Satelliten erfolgreich aktivieren und bauten ihn anschließend in die Rakete ein. Währenddessen bauten Martin und Justus schon mal die Bodenstation auf, um die Daten später zu empfangen.

 

 

Einen kleinen Schock bereitete uns das Xbee (unser Funkmodul) kurz vor dem Start: zwei Kabel waren lose. Dieses Problem konnten wir aber schnell mit einem Lötkolben wieder beheben. Wir konnten jedoch leider trotzdem keine Telemetrie-Daten empfangen. Wir entschieden uns auch dazu, keinen WLAN-Livestream mit unserer Webcam zu betreiben, da die Entfernung zu groß war und wir ohne diesem Stream Akku sparen können.

 

Landung der Rakete mit einem Fallschirm
Landung der Rakete mit einem Fallschirm

Erleichtert waren wir dann, als der Satellit wie geplant mit einem Fallschirm auf dem Flugplatz landete. Bereits nach weniger als 5 Minuten konnten wir den Satelliten bergen. Hiermit hatten wir mehr Glück, als andere Gruppen, deren CanSats im Wald landeten. Manche dieser Gruppen konnten ihren CanSat nicht einmal bergen. Trotzdem halfen alle tatkräftig mit, die verlorenen CanSats wieder zu finden. Die Struktur hat die Landung mit 15 m/s unbeschadet überstanden. Gleich nach der Bergung begannen wir mit der Auswertung, denn die Daten wurden auf einer SD- Karte im Satellit gespeichert.

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So

21

Sep

2014

Abschlussbericht abgehakt!

Unser Raum
Unser Raum

Während der letzten Woche standen bei uns sowohl mehrere Tests, als auch das Schreiben des Abschlussberichts an. Wie die Tests abliefen, zeigen die Nachfolgenden Berichte. 

In den Sommerferien, sowie in den folgenden Wochen, verbrachten wir alle viel Zeit in den Räumlichkeiten des AEROSPACE LABs. Viele waren jeden Tag am Arbeiten, außer Sonntags. Vor allem in der letzten Woche waren alle Schüler täglich hier, um ihren Teil des Abschlussberichts zu schreiben. 

Doch jetzt können wir stolz unseren 92 Seitigen Abschlussbericht präsentieren, sowie einen funktionstüchtigen Dosensatelliten!

Das Bild zeigt den Zustand unserer Räumlichkeiten, nach bereits 2 Tagen.

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So

14

Sep

2014

Test: Segelflug

Start des Segelflugzeugs
Start des Segelflugzeugs

Eine weitere Testmöglichkeit nach dem Modellraketenflug für unseren Satelliten ergab sich am 14. September, da Jonas Menzel im Segelflugverein tätig ist. Er bot uns an, den Prototypen im Segelflugzeug mitzunehmen damit wir die Bodenstation und die Funk- sowie die Wlan-Verbindung testen können.

Wir machten uns also an die Arbeit unseren Prototypen rechtzeitig fertig zu bekommen. Geplant war der Zusammenbau auf Freitag den 12. September, doch aufgrund eines Fehlers in der Elektronik, den wir nicht gleich entdeckten, gab es einen Kurzschluss. Daraufhin wurde die Struktur wieder auseinander gebaut und der Fehler wurde gesucht. Als wir den Fehler endlich entdeckten, standen wir ein wenig unter Zeitdruck, da nun noch einmal alle Lötstellen überprüft werden mussten, alle Sensoren getestet werden mussten und sämtliche Fehler im Programm gefunden werden mussten.

Behoben waren alle Fehler schließlich am Sonntag um ca. 13 Uhr. Doch nun musste noch die Struktur zusammengebaut werden. Da das Wetter nicht besonders gut war, war noch unklar ob Jonas überhaupt fliegen darf. Und sollte er fliegen dürfen, dann nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Wir mussten uns also beeilen, doch schließlich war die Struktur zusammengebaut. Dann jedoch kam der erste Schock: das BeagleBone Black bekam nur 3,3 anstatt 5 V. Golo vermutete sofort einen Fehler an den Widerständen und tauschte diese aus. Schließlich fehlte noch eine Verbindung auf der Platine und dann funktionierte alles wieder einwandfrei. Die Bodenplatte schraubten wir dann noch im Auto fest, da wir nicht mehr viel Zeit hatten und noch eine 20-minütige Autofahrt vor uns hatten. Auf der Fahrt testeten wir dann schließlich noch alle Programme aus und stellten mit Erleichterung fest, dass alles funktionierte. Es konnte uns also nichts mehr davon abhalten unseren Prototypen mit dem Segelflugzeug zu testen!

Sobald wir auf dem Segelflugplatz in Eutingen im Gäu ankamen, bauten wir die Bodenstation auf und setzten unseren Prototypen zu Jonas ins Segelflugzeug. Unsere Richtantennen, bestehend aus zwei Pringelsdosen, richteten wir auf das Segelflugzeug. Mit dem Wlan-Stick erhielten wir sofort Daten und das Bild der Webcam, doch die Verbindung über das Xbee wollte nicht so recht funktionieren, da wir sie wegen Zeitmangel zuvor noch nicht getestet haben. Wir konzentrierten uns also auf die Wlan Verbindung und richteten die Pringelsdosen immer schön auf das Segelflugzeug aus. Dabei stellten wir fest, dass eine Zielvorrichtung für die Antennen sinnvoll gewesen wäre. Als das Segelflugzeug dann endlich startete, kam der Schock: In dem Hauptprogramm war eine Zeitvorrichtung aktiviert gewesen. Es lief also 750 mal durch und beendete dann das Programm. Leider endete es genau in dem Moment, als Jonas startete und wir hatten keine Möglichkeit mehr das Programm von der Bodenstation aus zu starten. Leider speicherte der Prototyp die Daten nicht einmal auf der SD-Karte, da das Programm ja zu Ende war. Wir starteten also gleich im Anschluss einen zweiten Versuch, da wir zwei Akkus dabei hatten. Wir konnten den Fehler schnell beheben.

Leider verloren wir auch beim zweiten Flug die aktive Wlan-Verbindung relativ schnell, doch unsere Daten wurden dieses Mal auf der Speicherkarte festgehalten. Im Anschluss testeten wir die Wlan-Verbindung noch einmal auf dem Boden, da wir nun ein freies Feld zur Verfügung hatten. Dabei stellten wir fest, dass die Pringels-Dosen keine weitere Entfernung als 200 Meter empfangen können. Damit erwiesen sich diese Pringelsdosen-Richtantennen als unbrauchbar und wir müssen neue Richtantennen bauen.

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Mi

06

Aug

2014

Raketenstart in Lampoldshausen

Für den Test des AslSat 2 in Lampoldshausen, arbeiteten wir Schüler 2 Wochen vor dem Start intensiv an dem Prototypen. Der Raketenstart, bei dem der Satellit auf eine Höhe von ca. 350m im Rahmen eines Projekts des DLR School Labs geschossen wird, diente hauptsächlich dazu die Telemetrie sowie die Struktur des Satelliten zu testen.

Für den Test reisten wir am 06.07 erneut nach Lampoldshausen und bekamen bei dieser Gelegenheit gleich eine Führung über das Testgelände des DLRs.

Nach der Führung ging es dann gleich los aufs freie Feld, um die Bodenstation vorzubereiten. Nach dem Einschalten des Satelliten konnten wir jedoch leider keine Funkverbindung herstellen. Im Nachhinein stellte sich heraus dass sich das Kabel der Bodenstation gelöst hatte und wir deshalb keine Liveübertragung zustande bringen konnten. Das Problem des gelösten Kabels erkannten wir leider nicht Vorort und so mussten wir den Raketenstart ohne Funkverbindung vollziehen.

Aufgrund des Ausfalls der Funkverbindung wurde der Test zu einem reinen Strukturtest. Außerdem hofften wir darauf dass die erhobenen Daten auf der SD Karte des BBB gespeichert wurden. Nach dem sicheren Landen des Satelliten stellten wir fest dass sich die Kupferpins der Hauptplatine gelöst hatten und somit die Stromversorgung des kompletten Satelliten zusammen gebrochen war.

Auch fiel auf dass Teile der Struktur teilweise stark verbogen waren.  Im Anschluss können wir also sagen, dass der Test mit dem Modellraketenflug gescheitert ist. Wir fertigten zur Verbesserung unserer Fehler hierzu einen Analysebericht an. Nach der Korrektur unserer Fehler werden wir einen erneuten Test starten, jedoch nur mit dem Segelflugzeug, da die Beschleunigung von 40 g zu viel für unseren Satelliten wär.

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Do

24

Jul

2014

DLR - Tag der offenen Tür am 12.07.2014

 

Mit einem Stempelflyer, heliumgefüllten Luftballons und einem unterhaltungsreichen Programm präsentierte sich das DLR Vaihingen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik) am Samstag, den 12.7.2014 den Menschen. Sowohl Erwachsene als auch Kinder hatten ihren Spaß und konnten nebenbei noch viel dazu lernen und Kontakte knüpfen.

 

Natürlich war auch das Aerospace-Lab wieder dabei, sowohl mit einem Stand, als auch mit einem Vortrag auf der Bühne zum CANSAT-Wettbewerb. Dabei berichteten wir über das Projekt allgemein, aber auch über unsere aktuellen Fortschritte und Probleme.

 

Außerdem hatten wir die Möglichkeit andere Stände zu besuchen und mit vielen Leuten interessante Gespräche zu führen.

 

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Do

10

Jul

2014

Besuch des Gewerbevereins am 03.07.2014

Da das Aerospace Lab am vergangenen Donnerstag vom Gewerbeverein Herrenberg besucht wurde, nutzten wir diese Gelegenheit, um unser Projekt und den CAN-Sat Wettbewerb vorzustellen und bekannter zu machen.
Spätestens nach dem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Heinz Voggenreiter (stellvertretenden Vorsitzender des Aerospace Labs) über die aktuellen Fortschritte und die Weiterentwicklung der Raumfahrt und den Nutzen die diese für die Gesellschaft haben, war das Interesse bei allen geweckt.
Da unsere Gruppe schon seit knapp 4 Jahren besteht, konnten wir auch über vergangene Erfolge, wie zum Beispiel einen Raketenstart in Lampoldshausen, berichten.
 http://www.aerospace-lab.de/news/erste-tests-mit-modellsatelliten/#more-2394

 

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Mo

23

Jun

2014

Zwischenbericht CanSat Abgehakt!

Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb
Neues Logo für den CanSat-Wettbewerb

Während der Ferien stand für uns die Abgabe des Zwischenberichts für den CanSat Wettbewerb an. Am 15. Juni sollte dieser der Jury vorliegen.

Trotz einer Menge Vorarbeit dauerte das Schreiben ziemlich lange. Mehrere Schüler trafen sich jeden Tag während den Ferien um den Zwischenbericht rechtzeitig fertig zu bekommen. Jeder braucht jedoch auch einmal eine Auszeit, also gab es regelmäßgig Essen für alle, lustige Gruppen- und Einzelbilder sowie eine Lanparty zum Entspannen am letzten Abend. Alle waren erleichtert als der Zwischenbericht mit 55 Seiten rechtzeitig fertig wurde.

Trotzdem ist jetzt keine Pause angesagt. Wir müssen uns weiter ran halten und dem strengen Zeitplan nachgehen. Als nächstes stehen das Fräsen der Struktur eines Prototypen sowie die vervollständigung der Hauptplatine an. 

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Sa

12

Apr

2014

Yuri's Night 2014 in Stuttgart

 

Am Samstag, den 12. April, fand zum wiederholten Male im Planetarium in Stuttgart die Yuri's Night statt, die anlässlich des Jahrestags von Yuri Gagarins ersten bemannten Raumflugs jedes Jahr gefeiert wird.

 

Wir nutzten diese Möglichkeit, um den CanSat-Wettbeweb zusammen mit unserem Konzept der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu hatten wir einen Stand, an dem wir unter anderem den Satelliten und die Rakete ausgestellt haben, mit der wir letzten Sommer unseren ersten Meilenstein in unserem Projekt bewältigt haben: den Mitflug unseres Satelliten in einer Höhenforschungsrakete des DLR (siehe PDF).

An unserem Stand herrschte den ganzen Nachmittag über großes Interesse und wir konnten viele interessante Gespräche führen. Den meisten Leuten war der CanSat-Wettbewerb noch unbekannt, bevor wir sie umfassend über das Projekt informierten.  Auch viele Kinder fühlten sich von der Rakete an unserem Stand angezogen und wir haben versucht, ihnen alle Fragen zu beantworten.

 

Nach diesem ereignisreichen Tag kehrten wir am Abend wieder nach Herrenberg zurück und werden in den nächsten Tagen weiter an unserem Projekt arbeiten.

Raketenstart Lampoldshausen 2013.pdf
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Do

06

Mär

2014

03.03.2014

Dokumentation:

3.3.2014: Nach der Bekanntgabe zur Teilnahme am CanSat Wettbewerb trafen wir uns zum ersten Mal am 3.März im Aerospace Lab. Unsere anfängliche Freude eine der 10 besten Bewerbungen gewesen zu sein, wurde schnell gemindert als wir die technischen Anforderungen zusammenfassten.

  • Primärmission: Luftdruck und Temperatur messen

  • Sekundärmission: (Messung elemtaren Sauerstoffs)

  • Struktur: 115 mm Höhe; 66mm Durchmesser

  • Gewicht: 350g

  • Fallgeschwindigkeit: 8-11 m/s

  • Belastung von 20g

  • Flugzeit: 120 s

  • Leicht erreichbare Batterie+ Hauptschalter

  • Kosten: max. 500€

  • Fallschirm: bis zu 1000 N

Unsere Gruppe Nanosatellit plant seit der Gründung des Aerospace Lab in Herrenberg den Bau eines Nanosatelliten. Die Meilensteine belaufen sich auf den Flug mit einer Modellrakete und den Flug mit einem Wetterballon, bevor wir unseren Satelliten endlich ins Weltall schießen können. Doch schon die Meilensteine stellten sich als schwerer heraus als wir anfangs noch dachten. Im Moment arbeiten wir am zweiten Meilenstein, dem Flug mit einem Wetterballon. Für den CanSat Wettbewerb müssen wir nun erst einmal alles stehen und liegen lassen und uns darauf konzentrieren.

Am ersten Tag planten wir zuerst die Aufgabenverteilung:

  • Stromversorgung(Golo)

  • Struktur(Jonas, Nadine)

  • Software(Martin, Justus)

  • Elektronik/Sensoren

  • Protokoll + Öffentlichkeitsarbeit(Nadine, Golo)

  • Kamera?

  • Primärmission

  • Sekundärmission

  • Sponsoring(vom Aerospace Lab?)

Mit der CAD Software „SolidWorks“ erstellten wir die äußeren Abmaße unseres Satelliten und einigten uns darauf, das BeagleBone als Mainboard zu verwenden, da wir bis jetzt damit gute Erfahrungen gemacht hatten. Weiterhin berechneten wir aus den technisch vorgegebenen Daten die theoretische Größe des Fallschirms. Dafür recherchierten wir im Internet nach Formeln zur Berechnung der Fallschirmgröße und verwendeten die vorgegebenen technischen Daten:

  • Gewicht: 0,35kg

  • Fallgeschwindigkeit: 10 m/s

  • Höhe: 1200m(120s*10m/s)

  • Ortsfaktor und Luftwiderstandsbeiwert entnahmen wir dem Internet

Mit diesen Angaben kamen wir auf einen Fallschirmdurchmesser von 30 cm. Natürlich recherchierten wir gleich nach einem passenden Modell-Fallschirm im Internet. Dabei stießen wir auf Folgende Links:

Natürlich müssen wir uns nicht nur um unseren Satelliten kümmern, sondern auch um die Öffentlichkeitsarbeit. Daher kontaktierten wir unsere Lokalzeitung in Herrenberg, den Gäuboten. Außerdem überlegten wir uns wie wir den CanSat Wettbewerb auf unserer Homepage des Aerospace Lab darstellen sollten. Das wichtigste ist nun erst einmal das Finden der Homepage bei Eingabe des Gruppennamens. In unserem Gruppennamen ist zwar ASL beinhaltet, was für AeroSpace Lab steht, jedoch findet Google nur bei Eingabe von ASL nicht unsere Homepage.





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Jugendforschungszentrum Herrenberg-Gäu
Aerospace Lab e.V.
Berliner Str. 1
D-71083 Herrenberg

Tel.: 07032/78435-15
Fax: 07032/78435-17

E-Mail: 

info@aerospace-lab.de

 

www.aerospace-lab.de